BR-KLASSIK

Inhalt

Freitag, 18.11.2022

19:05 bis 20:00 Uhr

BR-KLASSIK

zur Übersicht
Heinrich Schütz, Gemälde von Christoph Spätner, um 1660 | Bildquelle: Wikimedia Commons

Bildquelle: Wikimedia Commons

BR Franken BR-KLASSIK - Das Musik-Feature

Thematische Wort-Musiksendungen - freitags um 19.05 Uhr, Wiederholung samstags um 14.05 Uhr auf BR-KLASSIK

Am 6. November 1672 stirbt Heinrich Schütz, im Alter von 87 Jahren. Noch in seinem letzten Lebensjahr verfasste er sein musikalisches Vermächtnis, den "Schwanengesang“".
Vielen Zeitgenossen galt er als Vater der deutschen "modernen Musik", auch als der "allerbeste Teutsche Componist". Sein Handwerk lernte er in Venedig, wo Andrea und Giovanni Gabrieli und auch Claudio Monteverdi ihre neuen Kompositionsideen entwickelten; eine fruchtbare Zusammenarbeit verband ihn mit dem Dichter Martin Opitz.
Arno Paduch, Zinkenist und Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft, rühmt ihn: "Heinrich Schütz ist wirklich ein herausragender Komponist: Er ist der erste Komponist, der in der damaligen Zeit diese absolut neuen Elemente schlüssig und sinnvoll in die deutsche Musik einbaut. Ohne Schütz wäre die Musik danach, wäre unsere Musik, die wir heute kennen, nicht so, wie sie wäre. Er ist eine ganz alleinstehende Persönlichkeit."
Außerdem kommen Hans-Christoph Rademann, der das Gesamtwerk von Schütz aufgenommen hat, und Ausstellungsmacher*innen, die das Vermächtnis Heinrich Schützens aufrechterhalten - im Schütz-Haus in Bad Köstritz, im Schütz-Haus in Weißenfels sowie der Sächsischen Landesbibliothek - zu Wort.

"Bey meinem teglich mehr abnemenden Kräfften"
Zum 350. Todestag von Heinrich Schütz
Von Gudrun Petruschka
Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr

    AV-Player