BR-KLASSIK

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Samstag, 11.02.2023

19:05 bis 21:00 Uhr

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Kurt Weill | Bildquelle: picture-alliance / akg-images

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BR-KLASSIK - Opernabend

Der wilde Sound der 20er

Gesamtaufnahmen oder Liveübertragungen von den großen Opernbühnen wie München, Mailand und New York - samstags ab 19.05 Uhr auf BR-KLASSIK

"Und der Haifisch, der hat Zähne" - die Moritat des Mackie Messer kennt wohl fast jede/r von uns. Der Mega-Hit eröffnet ursprünglich ein "Stück mit Musik", das 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin herauskam (Text: Bert Brecht, Musik: Kurt Weill). Die Songs des dreiaktigen Werkes vereinigen Stilelemente des Jazz und der Tanzmusik unter dem Topos des Bänkelsängerliedes. Auf die Stimmen gesanglich ungeschulter Schauspieler sind die Melodien zugeschnitten. Die "falschen" Töne volkstümlicher Vokalkünstler sind sogar in die Partitur eingearbeitet. Auch kleinere Institutionen können die "Dreigroschenoper" aufführen, ohne Besetzungsprobleme zu bekommen. Für das in London zu Beginn des 18.Jahrhunderts spielende Bühnengeschehen lieferte John Gay die Vorlage, als Autor der "Bettleroper" (1728). BR-KLASSIK sendet die "Dreigroschenoper" in der Aufnahme aus dem Jahr 1999 mit dem Ensemble Modern unter KH Gruber. So tragen auch Max Raabe und Nina Hagen zur Reihe "Der wilde Sound der 20er" bei.

Kurt Weill: "Die Dreigroschenoper"
Ein Stück mit Musik in drei Akten
Macheath - Max Raabe
Herr Peachum - KH Gruber
Frau Peachum - Nina Hagen
Polly Peachum - Sona MacDonald
Tiger Brown - Hannes Hellmann
Lucy - Winnie Böwe
Jenny - Timna Brauer
Ausrufer - Jürgen Holtz
Ensemble Modern
Leitung: KH Gruber
Aufnahme von 1999

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