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Freitag, 05.08.2016

18:05 bis 20:00 Uhr

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Die Schwestern Katia und Marielle Labèque | Bildquelle: © Umberto Nicoletti

Bildquelle: © Umberto Nicoletti

FESTSPIELZEIT Kissinger Sommer

Tschechische Philharmonie

Bei ihrem Auftritt am 10. Juli im Rahmen des Kissinger Sommers spielte das Klavierduo Labèque Mozarts Konzert für zwei Klaviere KV 365. Umrahmt wurden die Schwestern von Tschaikowsky: zuerst die Fantasieouvertüre "Romeo und Julia" und zum Schluss die Dritte Sinfonie, die den Beinamen "Polnische" trägt. Semyon Bychkov stand am Pult der Tschechischen Philharmonie.

Pedro Almodóvar, die Legende des spanischen Autorenfilms, widmete den beiden Schwestern ein Filmporträt: Katia und Marielle Labèque, im musikalischen Sinne fast siamesische Zwillinge, denn sie bilden seit ihrer Kindheit ein Klavierduo. Ihr Horizont reicht von den Werken der Alten Musik, die sie auch auf historischen Hammerflügeln spielen, bis zur Minimal Music, der sie sich in etlichen Projekten widmen.
Bei ihrem Auftritt am 10. Juli im Rahmen des Kissinger Sommers zeigten die Labèques ihre enorme Vielseitigkeit. Zuerst spielten sie Mozarts Konzert für zwei Klaviere KV 365, um dann mit einem atemberaubend virtuosen Stück von Philip Glass als Zugabe das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hinzureißen.
Umrahmt wurden die Schwestern von Tschaikowsky: Zuerst die Fantasieouvertüre "Romeo und Julia" nach Shakespeare und zum Schluss des Konzerts die dritte Sinfonie op. 29, die den Beinamen "Polnische" trägt. Der russische Dirigent Semyon Bychkov stand am Pult der Tschechischen Philharmonie.

Leitung: Semyon Bychkov
Solistinnen: Katia und Marielle Labèque, Klavier
"Prager Meisterkonzert"
Peter Tschaikowsky: "Romeo und Julia", Fantasieouvertüre; Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Es-Dur, KV 365; Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 3 D-Dur - "Polnische"
Aufnahme vom 10. Juli 2016

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