BR-KLASSIK

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Thema der Woche Heimweh nach Heimat

Wie wichtig einem die Heimat ist, merkt man oft erst, wenn man sie vermißt. Den Schweizern hat man vom 17. Jahrhundert an nachgesagt, daß sie fern der Heimat besonders stark an Heimweh leiden würden. "Morbus helveticus", die "Schweizer Krankheit", hat man das genannt.

Heimweh | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Im "Thema der Woche" gehen wir dem Phänomen des "Heimwehs" nach. Wir schauen uns an, wieso es ausgerechnet die Schweizer gewesen sein sollen, die für den "Heimweh-Virus" so empfänglich waren. Wir gehen der Frage nach, ob diese "Schweizer Krankheit" uns Deutsche ganz besonders beeindruckt haben könnte, so dass das "Heimweh" zum Lehnwort in anderen Sprachen geworden ist. Wir werfen einen Blick auf die Wiener, Spezialisten in der Sehnsucht nach der "guten alten Zeit". Wir fragen uns, ob jemand Heimweh empfindet, der sein Leben lang in der Welt herumwandert. Und wir untersuchen das Phänomen der "ethnischen Kolonien", einer bewährten Methode zur Vermeidung unangenehmer Heimwehgefühle.

Und das Ganze natürlich mit viel Musik - von und mit Antonín Dvořák, Franz Schubert, Johannes Brahms, Freddy Quinn und Alexej Igudesman, dem einfach keiner glauben will, dass er ein Wiener ist.

Montag

Heimweh als Krankheit: Morbus helveticus

Dienstag

Heimwehsucht: eine deutsche Passion?

Mittwoch

Heimweh nach früher: Das Wiener Lied

Donnerstag

Heimweh der Heimatlosen: Unterwegs in der weiten Welt

Freitag

Heimweh vermeiden: Akkulturation oder ethnische Kolonien

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