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James Newton Howard in München Filmmusik-Konzert - Pretty Woman, Dark Knight & Co

Er war viele Jahre Keyboarder in der Band von Elton John - ab Mitte der 80er Jahre machte er dann als Komponist in Hollywood Karriere. Nachdem James Newton Howard lange Zeit im Studio eher ein zurückgezogenes Dasein fristete, zieht es den Meister großer Melodien jetzt wieder auf die Bühne. Am 22. November präsentiert er seine großen Soundtracks in München.

Filmkomponist James Newton Howard | Bildquelle: picture alliance / HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com

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Der US-Amerikaner James Newton Howard, geboren 1951 in Los Angeles, gehört zu den international erfolgreichsten Filmkomponisten. Der achtfach Oscar-nominierte Grammy- und Emmy-Preisträger schrieb zu über 120 Filmen die Musik, darunter „Pretty Woman“, „The Sixth Sense“, „Schnee, der auf Zedern fällt“, „The Village“ oder „The Dark Knight“. Auch für die Kultserie „Die Tribute von Panem“ schrieb Howard den Soundtrack, und schaffte es einschließlich des Songs „The Hanging Tree“ an die Spitze der Charts .

Karrierestart mit Elton John

Ausgebildet an der kalifornischen Santa Barbara Music Academy und an der USC School of Music in seiner Heimatstadt Los Angeles, war James Newton Howard über viele Jahre Keyboarder in der Band von Elton John - und zwar sowohl bei dessen Live-Auftritten wie auch bei diversen Schallplattenproduktionen. Seine ersten Filmmusiken schrieb er Mitte der 1980er Jahre und hat seither eine ständig wachsende Fangemeinde. Allein auf Spotify interessieren sich 1,2 Millionen Follower für seine Musik.

„James Newton Howard – das Beste aus 30 Jahren Hollywood“: unter diesem Titel wird der immer bescheiden auftretende Hollywood-Überflieger ab dem 21. November 2017 live in Deutschland und Österreich zu erleben sein und dabei auch nach München kommen.

Zum Start der J.K. Rowling-Verfilmung „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ präsentierte er sich kürzlich in Berlin, wo er unter anderem auch vom Flügel aus Einblicke gab in den Arbeitsprozess eines Filmkomponisten.

James Newton Howard | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Tribute von Panem, Pretty Woman, French Kiss usw.

Filmmusikkomponist James Newton Howard kommt nach München

Aus der Einsiedelei auf die Bühne

Haley Joel Osment | Bildquelle: picture-alliance/dpa "Ich sehe tote Menschen" | Bildquelle: picture-alliance/dpa Das Dasein als kreativer Einsiedler will Howard nun wieder aufgeben und auf Tour gehen seine eigene. Zusammen mit einem 40-stimmigen Chor und dem Sound of Hollywood Orchestra wird Howard ein Programm auf die Bühne bringen, das stellenweise auch Filmprojektionen beinhaltet. Denn, so der sympathische Mittsechziger, ein Soundtrack wie derjenige zu „The Sixths Sense“ erschließe sich nur mit dem entsprechenden Dialog des Hauptdarstellers Cole (Haley Joel Osment), wenn dieser sein Geheimnis lüftet, er sehe „tote Menschen“.  Auch möchte Howard die Gelegenheit nutzen, mit seinem Publikum, das ihm seit Jahren die Treue hält, direkt zu kommunizieren und Einblicke zu geben in seine musikalische Werkstatt.

Von "French Kiss" über "Auf der Flucht" bis "King Kong"

James Newton Howard und der Autor | Bildquelle: picture-alliance/dpa Der Autor mit James Newton Howard in Berlin | Bildquelle: picture-alliance/dpa Das Programm, das James Newton Howard selbst dirigieren wird, verspricht äußerst abwechslungsreich zu werden. Denn seine Soundtracks umfassen viele ganz unterschiedliche Filmgenres: von Unterhaltungsfilmen wie „French Kiss“ oder „Tage wie dieser“ über Actionfilme wie „Auf der Flucht“ oder „Vertical Limit“ und Thriller wie „Zwielicht“ oder „Die Dolmetscherin“ bis hin zu ernsten Dramen. Die Disney-Animationsfilme wie „Dinosaurier“ oder „Atlantis“ nicht zu vergessen. Und für Regisseur Peter Jackson schuf er in gerade einmal sechs Wochen (als Ersatz für Howard Shore) den Soundtrack zu dessen „King Kong“-Remake.

Tourdaten

21. November – Berlin – Tempodrom
22. November – München – Philharmonie
23. November – Mannheim – Rosengarten
25. November – Wien – Wiener Stadthalle
29. November – Hamburg – Elbphilharmonie
30. November – Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
 1. Dezember - Frankfurt/Main – Jahrhunderthalle

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