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Meine Musik-Playlist von Thomas Hampson So klingt die Lieblingsmusik des Starbaritons

Bei den Münchner Opernfestspielen steht er demnächst wieder als Entdecker Amundsen in der Oper "South Pole" auf der Bühne. Für die BR-KLASSIK-Sendung "Meine Musik" hat der Starbariton eine Playlist mit Lieblingsstücken zusammengestellt. Hier können Sie sie entdecken.

Bariton Thomas Hampson als Graf Danilo Danilowitsch in Lehárs "Die lustige Witwe" in der Opéra Bastille Paris | Bildquelle: Kirstin Hoebermann

Bildquelle: Kirstin Hoebermann

Playlist #1: Nikolaus Harnoncourt

"Wir haben Nikolaus Harnoncourt gerade erst verloren. Aber er bleibt in unseren Herzen und in unseren Gedanken. Und Gott sei Dank hat er soviel aufgenommen...". Thomas Hampson

Playlist #2: Mariss Jansons

Es sei ein Glück, so Thomas Hampson, große Mentoren, Freunde im Leben getroffen zu haben. Einer von ihnen ist der Dirigent Mariss Jansons. Hampson bewundert ihn als "einen der menschlichsten, bodenständigsten, vernünftigsten Menschen", die er kennt. Und die dringend - auch im Bereich der Klassik - heutzutage gebraucht würden.

Playlist #3: Herbie Hancock

"Ich erkenne und bewundere den Zusammenschluss der Avantgarde von Seiten des Jazz und der Klassik. Und Herbie Hancock ist ein Musterbeispiel dafür. Er ist für mich der Inbegriff des modernen Musikers." Thomas Hampson

Playlist #4: Rosanne Cash

Die Tochter von Johnny Cash steht mit einem Western-Country-Stück auch auf der Playlist von Thomas Hampson, der übrigens von einem Liederabend träumt, der Stücke von Heinrich Heine bis Merle Haggard vereinen sollte.

Playlist #5: Gustav Mahler

Das Lied ist für Thomas Hampson ein künstlerisches Phänomen: geboren aus zwei unabhängigen Kunstformen. Denn, so der Sänger, das Gedicht brauche eigentlich keine Musik - und Musik brauche kein Gedicht. Aber wenn sie verschmelzen, bildeten sie eine dritte Kunstform: "ein musikalisches Echo des Gedichtes", bei dem es mehr um Eindrücke gehe, als darum, Information zu vermitteln. "Eine Befreiung, um seine eigenen Gedanken zu formen und seine eigene Existenz wahrzunehmen. Eine enorme Herausforderung und ein enormes Vergnügen."

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