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Operetten-Boulevard 19.04. Fräulein Goldfisch mit Silberklang

Operetten-Magazin mit aktuellen Themen, Tipps und Informationen

"The Geisha", Komponist Sidney Jones | Bildquelle: picture-alliance - akg-images

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Themen am 19.04.:

  • Rosl Schwaiger - österreichische Sopranistin - zum 50. Todestag (am 19.04.)
  • "The Geisha" von Sidney Jones - Uraufführung 25. April 1896 am Daly’s Theatre in Londonvon
  • Die Tonfilmoperette
  • Nachlese Ihrer Osterwunsch-Eier


Mit Franziska Stürz und Stefan Frey

Musikliste 19.04.2020

T:“O tanz, Du kleine Geisha“ aus: Die Geisha
K: Sidney Jones
I: Rosl Schwaiger, Kölner RO, Franz Marszalek

T:“Draußen vor'm Tore“ aus: Extrablätter
K: Nico Dostal
I: Rosl Schwaiger, Münchner Rundfunkorchester, Nico Dostal

T:“Nur immer fleissig sein“ aus: Das Veilchen vom Montmartre
K: Emmerich Kálmán
I: Rosl Schwaiger, Münchner Rundfunkorchester, Werner Schmidt-Boelcke

T:“Lind ist die Nacht“ aus: Die lockende Flamme
K: Eduard Künneke
I: Rosl Schwaiger, Chor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Hamburger Rundfunkorchester, Wilhelm Stephan

T:“Mein Herr, Sie wissen es genau“ aus: The Gondoliers
K: Arthur Seymour Sullivan
I: Rosl Schwaiger, Münchner Rundfunkorchester, Werner Schmidt-Boelcke

T:“Wir waren ein seliges Pärchen“ aus: Die Geisha
K: Sidney Jones
I: Gretl Schörg, Rosl Schwaiger, Lonny Kellner, Franz Fehringer, Willy Hofmann, Willy Schneider, Peter Rene Körner, Kurt Grosskurth, Sunshine-Quartett, Cornel-Trio, Franz Marszalek

T: "Die Julischka, die Julischka, aus Buda-Budapest" aus Maske in Blau
K: Fred Raymond
I: Karl-Ernst Mercker, Marika Rökk, Orchester Berliner Symphoniker, Ltg. Werner Schmidt-Boelcke

T:"Ich möcht' einmal wieder verliebt sein" aus: Liebeskommando
K: Robert Stolz, Robert
I: Jerry Hadley, Münchner Rundfunkorchester, Ltg. Richard Bonynge

T: Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche
K: Fred Raymond
I: Max Raabe, Palast Orchester

T: „Schenk mir dein Herz heute Nacht“ aus: Ich liebe alle Frau'n
K: Robert Stolz
I: Jan Kiepura, Original-Tonfilm-Orchester, Ltg. Werner Schmidt-Boelcke

T: Es war einmal ein Walzer
K: Franz Lehár
I: Martha Eggerth, Ltg. Otto Dobrindt

T: Liebling, mein Herz lässt dich grüßen
K: Werner Richard Heymann
I: The King's Singers, Emil Gerhardt (Klavier)

T: Lied der Nachtigall aus: Die schwedigsche Nachtigall
K: Franz Grothe
I: Celina Lindsley; Münchner Rundfunkorchester, Ltg. Willy Mattes

Unser Motto: "Mit Lehár auf die Couch" - Buchtipp des Monats

"Franz Lehár - Der letzte Operettenkönig"
von Stefan Frey
ISBN: 978-3-205-21005-4
Erscheinungsdatum: April 2020
erschienen im Böhlau-Verlag Wien

Mit der Lustigen Witwe schuf Franz Lehár eine neue Form der Operette, deren stilistische Bandbreite vom Gassassenhauer 
bis zum Musikdrama reichte. In der vorliegenden Biographie zeichnet Stefan Frey Lehárs Lebensweg von der Blütezeit der 
K.u.K.-Monarchie bis ins Dritten Reich nach, wo er als Hitlers Lieblingskomponist mit seiner jüdischen Frau zwischen alle 
Fronten geriet.

Buch-Cover "Franz Lehár - Der letzte Operettenkomponist" von Stefan Frey - erschienen im Böhlau-Verlag Wien | Bildquelle: © Böhlau-Verlag Wien Bildquelle: © Böhlau-Verlag Wien

Als prägende Figur der Operette des 20. Jahrhunderts steht Franz Lehár ein ähnlicher Rang zu wie Jacques Offenbach oder 
Johann Strauß. Doch anders als seine Vorgänger ist der am meisten aufgeführte Operettenkomponist seiner Zeit noch immer 
umstritten, gilt doch ausgerechnet seine Lustige Witwe als Sündenfall des Genres. 
Dieses Werk hat 1905 Lehárs steile Komponistenkarriere begründet und eine internationale Operettenkonjunktur von bisher 
unbekanntem Ausmaß ausgelöst. Die Wiener Operette beherrschte fortan die Bühnender Welt, ehe der Erste Weltkrieg dem ein 
jähes Ende setzte. Nach Krieg und Inflation erlebte der Komponist erst in den späten zwanziger Jahren zusammen mit dem 
Tenor Richard Tauber eine Renaissance. Gegen Zeitgeist und Jazz konnte er seinen Thron als Operettenkönig.

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E-Mail: operette@br.de
Telefon: 089 - 5900 30955
Redaktionell verantwortlich: Franziska Stürz

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