BR-KLASSIK

Inhalt

U21

Deine Szene. Deine Musik

Portico Quartet in München 10. Mai 2018 im Ampere in München

Filmische Sounds, hypnotisierende Gongs und groovige Patterns - das Portico Quartet verschmilzt Jazz mit Elektronik, Mensch mit Technik. Ihr könnt den Sound dieser musikalischen Evolution live miterleben. Anfang 2018 kommt die britische Band gleich zweimal nach Bayern.

Portico Quartet | Bildquelle: Duncan Bellamy

Bildquelle: Duncan Bellamy

Die vier Musiker vom Portico Quartet saugen akustisch auf, was sie kriegen können und transformieren das Gehörte in ihre Klangsprache. Sphärische, langgezogene warme Klänge mischen sich mit Patterns und ein ätherisch klingendes Saxophon schwebt über allem. Eine Collage aus Streichern, elektronischen Elementen und Hangs wirken hypnotisierend. Das Hang, ein Gong-ähnliches Instrument, das mit Händen oder Schlegeln wie ein Schlaginstrument gespielt wird, trägt zum charakteristischen Sound der Band bei.

Futuristische Klänge

Alle Songs auf ihrem aktuellen Album "Art in the Age of Automation" sind Eigenkompositionen von Duncan Bellamy und Jack Wyllie und bewegen sich zwischen Jazz, Elektro, Minimal Music und Ambient. Auch ein Jahrzehnt nach der Gründung des Portico Quartets klingt die Musik der Truppe wie etwas nie zuvor Gehörtes - nach der Zukunft. Sie beschreiben das als frische akustische Ausflüge in neue Musik.

We wanted to use acoustic instruments but find ways in which they could interact with more modern production techniques and technologies to create something that was identifiably us but sounded fresh and exciting, futuristic even.
Jack Wyllie

Portico Quartet auf Tour

26.04. Köln - CBE
27.04. Berlin - Lido
28.04. Hamburg - Mojo Club
09.05. Erlangen - E-Werk
10.05. München - Ampere
11.05. Wien - Grelle Forelle

Dazu, so Jack Wyllie, würden sie mit den Sounds und der Produktion richtig ins Detail gehen, um dichte Schichten und Texturen zu schaffen. Trotzdem bleibe etwas Organisches, Lebendiges erhalten. Jack Wyllie findet es sehr spannend mit echten Streichinstrumenten zu arbeiten. Denn er kann den Klang so formen, wie es ihm auf einem Computer nicht möglich ist. Und dadurch bekommt das Album emotionalen Tiefgang.

Art in the Age of Automation

Futuristisch ist auch das Cover. Duncan Bellamy hat bewegte Bilder gescannt. Das Ergebnis ist ein Film, der auf einem Tablet abgespielt wird, während der Scan in Aktion ist. Das Bild wird also automatisch vom Scanner hergestellt. Darin besteht die Verbindung zum Titel des aktuellen Albums: "Art in the Age of Automation".
Es ist genau dieser Mix, aus vom Menschen erzeugten Klängen und Elektronik, der dieses Album so erfrischend macht. Und schon bald hauen sie wieder neue Songs raus: Für Anfang 2018 hat das Portico Quartet sein nächstes Album angekündigt, mit dem sie im Frühjahr auf Tour gehen.

    AV-Player