BR-KLASSIK

Inhalt

Jean-Yves Thibaudet | Bildquelle: Andrew Eccle

Bildquelle: Andrew Eccle

Freitag, 28.06.2019 20:00 Uhr

München, Philharmonie im Gasteig

BR-Symphonieorchester Daniel Harding und Jean-Yves Thibaudet

Daniel Harding steht am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und würdigt den Komponisten Hector Berlioz zu dessen 150. Todestag mit der rein insturmentalen Version von "Roméo et Juliette". Solist des Abends ist Jean-Yves Thibaudet, der Ravels Klavierkonzert in G-Dur spielt.

Mit schöner Regelmäßigkeit zu Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, überrascht Harding nun mit einer Berlioz-Hommage – 2019 wird weltweit der 150. Todestag des französischen Romantikers gewürdigt. Aus der selten aufgeführten Vokalsymphonie "Roméo et Juliette" des Shakespeare-Enthusiasten Hector Berlioz präsentiert Harding vier rein instrumentale Sätze, die im Kern die tragische Liebesgeschichte programmatisch nachzeichnen.

Jean-Yves Thibaudet spielt das brillante G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel – mit seinem Jazz-inspirierten Esprit, seiner baskischen Folklore und seiner Mozart-nahen Eleganz ein Bravourstück für jeden Pianisten, zumal für einen französischen.

Und an den Anfang stellt Harding die Suite aus Béla Bartóks atemberaubender Ballettpantomine "Der wunderbare Mandarin". Nicht nur wegen der barbarischen Musik, sondern auch wegen des brutalen Sujets, das um Prostitution, Raub und Mord im Großstadtmilieu kreist, provozierte Bartóks erotische Raserei bei ihrer Kölner Uraufführung 1926 einen handfesten Skandal.

Mitwirkende

Die Stimmen und deren Besetzung
Jean-Yves Thibaudet Klavier
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
 
Dirigent Daniel Harding

Programm

Die Werke und deren Komponisten
Béla Bartók Der wunderbare Mandarin, op. 19 (Sz 73). Suite
Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Hector Berlioz Roméo et Juliette, op. 17

Zum Konzert

Empfehlungen

    AV-Player