BR-KLASSIK

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Bildquelle: Chris Christodoulou

Freitag, 05.02.2021 20:30 Uhr

München, Herkulessaal

BR-Symphonieorchester Mit Christian Gerhaher und Robin Ticciati

Der Brite Robin Ticciati dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben Brahms Serenade op. 11 stehen Mahlers "Kindertotenlieder" auf dem Programm, die von dem Bariton Christian Gerhaher interpretiert werden.

Brahms’ Skrupel vor der Gattung Symphonie sind legendär - er war 43, als er mit seinem symphonischen Erstling an die Öffentlichkeit trat. Die Nachwelt verdankt diesen Skrupeln die beiden Serenaden op. 11 und op. 16, mit denen sich der Mittzwanzigjährige an die Königsgattung herantastete. Nicht nur die mit 45 Minuten auffällig lange Spieldauer der D-Dur-Serenade, auch die Unterschiedlichkeit ihrer sechs Sätze zeigt, wie ambitioniert Brahms mit den Formen experimentierte. Zuvor erleben wir den Bariton Christian Gerhaher mit Mahlers "Kindertotenliedern" nach Gedichten von Friedrich Rückert. In ihnen weitet Mahler den Ausdruck privater Trauer zu einer geistigen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod von allgemeiner Bedeutung. Am Pult steht der Brite Robin Ticciati, seit 2017 als Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin sehr erfolgreich und auch beim BRSO ein stets willkommener Gast.

Mitwirkende

Die Stimmen und deren Besetzung
Christian Gerhaher Bariton
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
 
Dirigent Robin Ticciati

Programm

Die Werke und deren Komponisten
Gustav Mahler "Kindertotenlieder"
Johannes Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

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