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Praemium Imperiale 2021 Cellist Yo-Yo Ma wird ausgezeichnet

Er gilt als "Nobelpreis der Künste": der japanische Praemium Imperiale. Vergeben wird er alljährlich an herausragende Kulturschaffende "für ihre Leistungen, für den Einfluss, den sie international in der Kunst ausüben, und für ihre Bereicherung der Weltgemeinschaft". Erhalten haben den Preis unter anderem schon der Maler Georg Baselitz, die Tänzerin Pina Bausch oder der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim. Der dürfte sich mit einem der diesjährigen Gewinner ganz besonders freuen. Immerhin sind die beiden gut befreundet.

Der Cellist Yo-Yo Ma | Bildquelle: picture alliance/AP Photo

Bildquelle: picture alliance/AP Photo

Es ist nicht seine erste Auszeichnung, aber vielleicht die wichtigste. Neben 16 Grammys und den Polar Music Prize darf sich Yo-Yo Ma nun auch den japanischen Praemium Imperiale ins Regal stellen. Das gab der frühere Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, am Dienstag in Berlin bekannt. Damit tritt der amerikanische Cellist einem illustren Kreis berühmter Kolleginnen und Kollegen bei, dem etwa auch die Geigerin Anne-Sophie Mutter angehört. Sie hat die Auszeichnung im vorvergangenen Jahr erhalten. Wegen der Corona-Pandemie ließ die Japan Art Association im Jahr 2020 die Preisvergabe ausfallen.

Auch Fotograf Sebastião Salgado wird geehrt

Yo-Yo Ma ist allerdings nicht der einzige, der sich nach der einjährigen Pause über den sogenannten "Nobelpreis der Künste" freuen darf. Vergeben wird der Praemium Imperiale nämlich in fünf Kategorien: Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Theater (beziehungsweise Film). So werden in diesem Jahr auch noch der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado, der US-Künstler James Turrell und der australische Architekt Glenn Murcutt geehrt. Und das nicht nur symbolisch. Die Gewinnerinnen und Gewinner der seit 1989 vergebenen Auszeichnung erhalten jeweils rund 115.000 Euro.

Sendung: "Leporello" am 14. September 2021 ab 16.05 Uhr auf BR-KLASSIK

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