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Salzburger Festspiele 2021 Zuversicht für den Sommer, Hoffnung für Pfingsten

Die Salzburger Festspiele planen, 2021 erneut der Corona-Pandemie zu trotzen. Nach der Sitzung des Kuratoriums am 7. April gab die Festspielleitung grünes Licht für die kommende Festspielsaison und präsentierte die Zahlen für das Geschäftsjahr 2020.

Blick vom Mönchsberg auf die Salzburger Altstadt mit Dom, Universitätskirche und Stift Nonnberg, Franziskanerkirche und Stift St. Peter, rechts unten das Salzburger Festspielhaus | Bildquelle: picture alliance/APA/picturedesk.com

Bildquelle: picture alliance/APA/picturedesk.com

Allein auf weiter Flur trotzten die Salzburger Festspiele letztes Jahr der Corona-Pandemie und feierten ihr 100. Jubiläum – dank umfassender Sicherheitsmaßnahmen und mit einem verschlankten Programm. Doch immerhin 30 Tage lang fanden die Salzburger Festspiele 2020 statt: mit 110 Aufführungen, mit Premieren und mit dem traditionellen "Jedermann". Nun blickt die Festspielleitung auch dieses Jahr hoffnungsvoll dem Sommer entgegen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem erprobten Präventionskonzept plus den seit dem letzten Jahr neu hinzugekommenen Sicherheitsmaßnahmen wie Testen, Impfen und FFP2-Maske wieder erfolgreiche Festspiele anbieten können", sagte Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler am Mittwoch. Vom 17. Juli bis zum 31. August ist das weltweit bedeutende Musik- und Theaterfestival heuer geplant. Die Entscheidung, ob die Pfingstfestspiele Ende Mai unter den herrschenden Bedingungen stattfinden können, soll bis spätestens 30. April fallen.

Salzburger Finanzen: trotz Corona ausgeglichene Bilanz für 2020

Nachdem das Salzburger Kuratorium, dem die Genehmigung des Programms, des Budgets und des Rechnungsabschlusses der Festspiele obliegt, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019/2020 genehmigt hat, teilte das Festival mit: Die wirtschaftliche Lage des der Festspiele sei stabil. Der Salzburger Festspielfonds bilanzierte im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgeglichen. Das lag nicht zuletzt am coronabedingt modifizierten Festspielprogramm 2020, der Einführung von Kurzarbeit oder auch der Kostenreduktion bei den Bühnen- und Kostümbildproduktionen.

Kaufmännischer Direktor plant Generalsanierung der Festspielhäuser

Großes Festspielhaus Salzburg | Bildquelle: picture-alliance/dpa Großes Festspielhaus Salzburg | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Nach der Sitzung des Kuratoriums am Mittwoch wurde außerdem bekannt gegeben, dass Lukas Crepaz erneut zum kaufmännischen Direktor der Salzburger Festspiele ernannt wurde. Der Vertrag des Kulturmanagers aus Tirol wird damit um weitere fünf Jahre bis Ende März 2027 verlängert. Nach Ansicht des Kuratoriums habe Crepaz unter allen Bewerbern das überzeugendste Konzept für die Zukunft vorgelegt. Crepaz will die Generalsanierung der Festspielhäuser in den nächsten fünf Jahren ins Zentrum seiner Arbeit stellen, "ein wahres Jahrhundertprojekt". Außerdem sei dem kaufmännischen Direktor "die Erhaltung einer soliden Basis zur Finanzierung des wunderbaren Programmes" wichtig.

Sendung: "Leporello" am 6. April 2021 ab 16:05 Uhr auf BR-KLASSIK

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