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Medienpartner BR-KLASSIK Bamberger Symphoniker

Die Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie sind als herausragendes Spitzenorchester prägend für ihre oberfränkische Heimat. Daneben gastiert das Orchester aber auch regelmäßig in den internationalen Musikmetropolen.

Die Bamberger Symphoniker im Rosengarten | Bildquelle: R. Haughton

Bildquelle: R. Haughton

Seit ihrer Gründung nach Ende des II. Weltkriegs haben sich die Bamberger Symphoniker zu einem bedeutenden Klangkörper entwickelt. Ihr Ruf reicht weit über die Grenzen des fränkischen Raumes hinaus. Den Grundstein für diese Entwicklung legte Joseph Keilbert als erster Chefdirigent des Orchesters. Außerdem arbeiteten die Bamberger Symphoniker auch schon bald mit namhaften Gastdirigenten zusammen - unter anderem mit Sir Georg Solti, Günter Wand und Eugen Jochum. Mit Herbert Blomstedt verbindet das Orchester bis heute eine intensive Zusammenarbeit.

Auf zu neuen Ufern

Jonathan Nott | Bildquelle: picture-alliance/dpa Jonathan Nott ist seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. | Bildquelle: picture-alliance/dpa Seitdem Jonathan Nott Chefdirigent der Bamberger Symphoniker ist, hat sich der Schwerpunkt des Repertoires etwas verlagert. Neben der Pflege des symphonischen Erbes setzt Nott neue Akzente mit Werken der klassische Moderne und Avantgarde bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. So kombinierte Nott im großen "Schubert-Projekt" die Symphonien Franz Schuberts beispielsweise mit Kompositionen von Luciano Berio, Hans Werner Henze oder Jörg Widmann. Inzwischen haben sich die Bamberger Symphoniker auch als Mahler-Orchester einen Namen gemacht. So entstand unter Nott und in Kooperation mit BR-KLASSIK auch die Gesamt-Einspielung aller vollendeten Symphonien Gustav Mahlers. Die Aufnahmen wurden zum Teil mit hochkarätigen Auszeichnungen bedacht, wie dem Internationalen Schallplattenpreis Toblacher Komponierhäuschen 2009 und dem MIDEM Classical Award 2010. Ab der Saison 2016/17 wird Jakub Hrůša Chefdirigent der Bamberger Symphoniker.

Kooperation mit BR-KLASSIK

CD-Cover "Brahms" mit Bamberger Symphonikern und Chor des BR | Bildquelle: Label Tudor Preisgekrönt: eine Aufnahme von Chorwerken von Johannes Brahms, die zusammen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks entstand. | Bildquelle: Label Tudor Die Bamberger Symphoniker verbindet schon lange eine enge Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Davon zeugen unzählige Konzertmitschnitte und Studioproduktionen sowie zahlreiche gemeinsame Schallplatten- und CD-Aufnahmen. Heute werden in jeder Saison bis zu sechs Konzerte aus Bamberg mitgeschnitten, die auf BR-KLASSIK gesendet werden. Damit wird ein Querschnitt durch das breite Repertoire des Orchesters präsentiert. Zur Kooperation gehören auch gemeinsame Studioproduktionen - mit Werken aller Epochen bis hin zur zeitgenössischen Musik. Hierbei erhalten auch talentierte Nachwuchsmusiker die Gelegenheit, Erfahrungen mit dem Spitzenorchester zu sammeln. Namen wie Robin Ticciati, Pietari Inkinen oder David Afkham haben sich inzwischen im internationalen Konzertleben etabliert. Unter Robin Ticciati entstand zusammen mit den Bamberger Symphonikern und dem Chor des Bayerischen Rundfunks eine Aufnahme mit Chorwerken von Johannes Brahms, die mit dem ECHO KLASSIK 2011 ausgezeichnet wurde. Auch der ausgezeichnete Mahler-Zyklus von Jonathan Nott entstand in Kooperation mit BR-KLASSIK. Im Programmschema von BR-KLASSIK haben die Bamberger Symphoniker einen festen Sendeplatz. So laufen Aufnahmen des Klangkörpers in regelmäßigen Abständen jeweils Mittwochabend ab 20.05 Uhr. Die Kooperation zwischen dem Bayerischen Rundfunk und den Bamberger Symphonikern für gemeinsame Rundfunk- und CD-Aufnahmen wird bis mindestens 2019 bestehen. Der Bayerische Rundfunk sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Kulturauftrag.

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