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Medienpartner BR-KLASSIK Fränkischer Sommer

Jedes Jahr findet in Mittelfranken der „Fränkische Sommer“ statt. Für jeweils zwei Monate werden Veranstaltungen an verschiedensten Orten in Mittelfranken geboten, die von symphonischen Konzerten über Kammermusik bis hin zu Jazz reichen. Die Veranstaltungsreihe ist von überregionaler Bedeutung.

Franken | Bildquelle: picture-alliance/dpa

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1978 wurde der Fränkische Sommer auf Initiative des Regierungspräsidenten Heinrich von Mosch gegründet. Die Idee war, kulturelle Veranstaltungen aller Art in Westmittelfranken anzubieten. Nach finanziellen Engpässen und organisatorischen Schwierigkeiten übernahm der Bezirk Mittelfranken federführend die Leitung des gesamten Festivals. Das Beratergremium beschloss, sich nun nur mehr auf musikalische Veranstaltungen zu beschränken, die an kunsthistorisch bedeutenden Orten stattfinden sollten. 1999 wurde Wolfgang Riedelbauch zum Intendanten des Fränkischen Sommers ernannt. Riedelbauch rückte die Alte Musik in den Mittelpunkt des Festivals. Deshalb wurde der Fränkische Sommer 2001 mit der Veranstaltungsreihe Musica Franconia zusammengelegt. 2013 wurden die beiden wieder zu eigenständigen Konzertreihen.

Seitdem ist Julian Christoph Tölle Intendant des Fränkischen Sommerns. Er entwickelte ein neues Konzept für das Festival. Seitdem liegt der Schwerpunkt auf symphonischen Konzerten, Kammermusikabenden und Jazzkonzerten. Zu den neuen Formaten gehört auch, Oper auf Marktplätzen aufzuführen oder das große Open-Air-Jazzkonzert zum Abschluss des Fränkischen Sommers. Außerdem rückt Tölle jedes Jahr eine Künstlerpersönlichkeit Mittelfrankens ins Zentrum des Festivals, die mit Musik nicht direkt etwas zu tun hat. In den ersten beiden Jahren seiner Intendanz wählte Tölle den Maler Richard Lindner und den Dichter Friedrich Rückert aus.

Kooperation mit BR-KLASSIK

Der Bayerische Rundfunk schneidet ausgewählte Konzerte des "Fränkischen Sommers" mit, die dann zeitversetzt im Programm von BR-KLASSIK gesendet werden - in Formaten wie "Konzertabend" oder "Festpielzeit". Des Weiteren berichtet BR-KLASSIK in seinen Magazinen "Allegro", "Leporello" und "Piazza" über bevorstehende Konzerte in Form von Interviews, Reportagen und Künstlerportraits. Über die neue Ausrichtung des Festivals informierte BR-KLASSIK im Gespräch mit dem Intendanten Julian Christoph Tölle in der Sendung "Meine Musik".

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