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Das CD-Label des Bayerischen Rundfunks

BR-KLASSIK Jansons dirigiert Strauss

Zwei bedeutende Kompositionen von Richard Strauss in klanglich überwältigenden Interpretationen.: Die Tondichtung "Also sprach Zarathustra" und seine "Burleske" für Klavier und Orchester. Diese Live-Aufnahme von Oktober 2017 dokumentiert die erste Zusammenarbeit des Starpianisten Daniil Trifonov mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons.

Strauss Zarathustra und Bruleske | Bildquelle: BR

Bildquelle: BR

Um eine der bekanntesten symphonischen Dichtungen von Richard Strauss, ja: um eine der berühmtesten Tondichtungen überhaupt handelt es sich bei „Also sprach Zarathustra“ op. 30 aus dem Jahre 1896. Das markante Thema, von den Pauken begonnen und dann von mächtig anschwellenden Blechbläser-Akkorden bestimmt, war schon lange vor seiner Verwendung als Filmmusik (in Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“) bekannt. Vor fünfzig Jahren hat diese Musik die Grenzen der Klassischen Musik raumgreifend überschritten und ist zur universellen Allgemeinbildung geworden. Dabei mögen der sperrige Titel und die thematisierte Auseinandersetzung mit der gleichnamigen dichterisch-philosophischen Schrift von Friedrich Nietzsche dieser überbordenden Popularität anfangs eher im Wege gestanden zu haben. Doch sinnigerweise meinte Nietzsche selbst: „Unter welche Rubrik gehört eigentlich dieser ‚Zarathustra‘? Ich glaube beinahe, unter die ‚Symphonien‘.“

Vollkommen anders klingt die ein Jahrzehnt eher entstandenen „Burleske“ für Klavier und Orchester – 1885/86 komponiert, als der 21jährige Strauss seinen ersten Arbeitsplatz als Kapellmeister der Meininger Hofkapelle als Assistent und Vertreter Hans von Bülows versah. Das zunächst als „Scherzo“ bezeichnete Werk (in einem Brief an seine Mutter sprach Strauss auch von einem „Klavierkonzert“) widmete er seinem Mentor Bülow; 1890 wurde es mit dem Klaviersolisten Eugen d’Albert in Eisenach uraufgeführt. Heiter und „burlesk“ sind die Themen, im besten Sinne konzertieren Soloinstrument und Orchester miteinander. Die Musik zeigt Strauss in einer frühen Phase, da er kompositorisch noch nicht an Liszt und Wagner anknüpfte. Er selbst bezeichnete die „Burleske“ im Jahr der Uraufführung als ein Werk „über das ich weit hinaus bin“. Im Konzertbetrieb lange Zeit kaum vertreten, fand sie in den vergangenen zwanzig Jahren, nicht zuletzt durch Glenn Gould, wieder stärkere Beachtung.
Mit Strauss’ „Burleske“ war der Starpianist Daniil Trifonov erstmals beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu Gast. Die Konzerte vom 12. und 13. Oktober 2017 im Herkulessaal der Münchner Residenz, die für die vorliegende CD von BR-KLASSIK mitgeschnitten wurden, dirigierte Mariss Jansons. Nun liegt dieses Münchner Konzertereignis vom Herbst 2017 auf CD vor.

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Richard Strauss
"Also sprach Zarathustra"

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons
, Leitung

Richard Strauss
"Burleske" für Klavier und Orchester

Daniil Trifonov, Klavier
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons
, Leitung

1 CD highprice - Total Time 60'51 min.
BR-KLASSIK 900182

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