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Video zu den Festtagen Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Chor des BR

Bachs Weihnachtsoratorium visuell gestaltet: Für die Konzertaufnahme mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik unter Peter Dijkstra wurde der Herkulessaal mit einem besonderen Lichtkonzept festlich ausgeleuchtet. Die Aufzeichnung ist ergänzt durch weihnachtliche Gemälde von Albrecht Dürer, Hans Memling oder Hans Baldung Grien. Ein Konzertereignis für Ohr und Auge.

Strohkrippe | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bildquelle: picture-alliance/dpa

Bachs Weihnachtsoratorium gehört im deutschen Sprachgebiet fast schon zur Volksmusik. Ob leidenschaftliche Laienchöre oder klanggewaltige Berufschöre: zur Weihnachtszeit ist es ihre vornehmste Aufgabe, das Weihnachtsoratorium oder Teile daraus aufzuführen.

Mit Licht und Gemälden fürs Auge

Eigens für diese Produkion mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks im Dezember 2010 wurde der Herkulessaal mit einem besonderen Lichtkonzept festlich ausgeleuchtet. Die Zuschauer können zudem eine visuelle Erweiterung des Weihnachtsoratoriums erleben: die Konzertaufzeichnung wird ergänzt durch Aufnahmen von Gemälden von Meistern wie Albrecht Dürer, Hans Memling oder Hans Baldung Grien, die die Ereignisse der Weihnachtszeit darstellen

Die sechs Teile des Weihnachtsoratoriums

Der erste Teil "Jauchzet, frohlocket" ist für den ersten Weihnachtstag bestimmt und handelt von der Geburt Christi.

Der zweite Teil "Und es waren Hirten in derselben Gegend" ist für den zweiten Weihnachtstag vorgesehen und handelt von der Verkündigung des Engels an die Hirten.

Der dritte Teil "Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen" gilt dem dritten Weihnachtstag, der zu Bachs Zeiten noch gefeiert wurde. Er beschließt die Erzählung von den Ereignissen der Weihnachts-Nacht und handelt von der Anbetung durch die Hirten im Stall zu Bethlehem.

Der vierte Teil "Fallt mit Danken, fallt mit Loben" soll am Neujahrstag (1. Januar) aufgeführt werden und behandelt das Fest der Beschneidung und Namensgebung Jesu. Dieser Teil ist geprägt vom Klang zweier Hörner und durch die Tonart F-Dur.

Der fünfte Teil "Ehre sei Dir, Gott, gesungen" ist für den ersten Sonntag nach Neujahr bestimmt und handelt vom bevorstehenden Besuch der Weisen aus dem Morgenland.

Der sechste Teil "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben" beschließt das "Weihnachtsoratorium" am Dreikönigstag am 6. Januar. Er handelt vom Besuch der Weisen aus dem Morgenland und von der Macht des neugeborenen Heilands.

Johann Sebastian Bach: "Weihnachtsoratorium" BWV 248

Mitwirkende:

Rachel Harnisch, Sopran
Anke Vondung, Alt
Maximilan Schmitt, Tenor
Christian Immler, Bass
Chor des Bayerischen Rundfunks
Akademie für Alte Musik, Berlin
Dirigent: Peter Dijkstra

DVD und CD
Die gesamte Video-Produktion ist auch beim Label BR-KLASSIK als DVD und CD (mit Einführung zum Werk von Wieland Schmid) erschienen.

Die Kantaten

Die Produktion

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