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Händel für Kinder "Der Messias" als Hörspiel

Händel hatte eine Idee: Sein "Messias" sollte nicht in heiligen Hallen, sondern in einer Musikkneipe uraufgeführt werden. Geistliche Klänge zwischen Leuten, die sich betrinken und laut Witze reißen? Damit hatte sich der Komponist nicht gerade beliebt gemacht. In seinem Hörspiel "Der Messias" erzählt Markus Vanhoefer die Geschichte von den bemerkenswerten Umständen, unter denen Händels Oratorium zum ersten Mal erklang. Bis zum 8. Januar können Sie das Hörspiel hier anhören.

Georg Friedrich Händel | Bildquelle: picture alliance / akg-images

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Markus Vanhoefer erzählt eine spannende Geschichte mit vielen Szenen, die den Hörer immer wieder mitten in das Leben des 18. Jahrhunderts eintauchen lässt.

Der "Hallelujah"-Chor aus dem "Messias" zählt heute zu den beliebtesten Stücken der Welt. Das dreiteilige Meisterwerk schildert den Lebensweg Jesu: Von der Verkündigung über die Geburt bis zum Kreuzestod und zur Offenbarung. Die Grundlage für dieses umfassende Oratorium hat Händel aus ausgewählten Bibeltexten zusammengestellt und vertont. Dabei reiht sich eine beachtliche Anzahl barocker "Superhits" aneinander, einschließlich des weltberühmten "Hallelujah!"-Chors. Vor 275 Jahren wurde das komplexe und wirkungsvolle Werk in Dublin uraufgeführt und begeistert seither die Zuhörer, vor allem zur Oster- und Weihnachtszeit.

Der BR-Chor und B'Rock interpretieren Händels "Messias"

Der Chor des Bayerischen Rundfunks ist bekannt für seinen warmen wie glasklaren Klang, das belgische Barockensemble B'Rock für seine historisch informierte Spielpraxis. Am 29. November 2014 führten sie das Oratorium unter der Leitung von Peter Dijkstra im Herkulessaal der Münchner Residenz auf.

Peter Dijkstra dirigiert "Messiah" von Händel | Bildquelle: BR

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BR-Chor im Video

Halleluja! - Händels "Messias"

Georg Friedrich Händel hat sein Oratorium 1741 komponiert und immer wieder überarbeitet. So entstanden verschiedene Fassungen des Werkes. Für seine Arbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und B'Rock hat Peter Dijkstra, der Künstlerische Leiter des BR-Chores, aus den unterschiedlichen Fassungen die Teile ausgewählt, die seiner Meinung nach am besten zusammenpassen, einen gute Balance und einen dramaturgischen Sinn ergeben, sowie besetzungstechnisch viele Klangmöglichkeiten bieten.

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