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Künstliche Intelligenz vollendet Beethovens 10. Symphonie Computer soll Partitur ergänzen

Wie klänge Beethovens 10. Symphonie, wenn sie nicht unvollendet geblieben wäre? Ein Computer soll das Werk nun zu Ende komponieren - mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Von Beethovens 10. Symphonie sind nur einige handschriftliche Skizzen erhalten. Ein Team von Musikwissenschaftlern, Komponisten, dem Pianisten Robert Levin und Computer-Spezialisten arbeitet an dem Projekt.

Computertaste mit Notenschlüssel | Bildquelle: picture alliance/Bildagentur-online

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Inittiert wurde das Projekt von der Deutschen Telekom. Die Experten wollen einen Algorithmus so trainieren, dass er lernt, wie Beethoven zu komponieren und die fehlenden Passagen ergänzt. Zuerst hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung über das Vorhaben berichtet. Im April 2020 soll die komplettierte Symphonie anläßlich des Beethoven-Jahres 2020 in Bonn uraufgeführt werden.

Keine neue Idee

Versuche, Computer programmieren zu lassen, gab es schon mehrere. So wurde etwa die Unvollendete von Franz Schubert weitergeschrieben. Uraufführung war im Februar 2019 in London.

Sendung: "Allegro" am 10. Dezember 2019 ab 06:05 Uhr auf BR-KLASSIK

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