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Marina Rebeka singt Rossini "Amor fatale"

Zudem ist Marina Rebeka in der kommenen Saison "Artist in Residence" beim Münchner Rundfunkorchester und deswegen einige Mal in München zu hören.

CD-Cover: Marina Rebeka | Bildquelle: BR

Bildquelle: BR

Marina Rebeka ist eine der erfolgreichsten Sopranistinnen ihrer Generation. Anlässlich des bevorstehenden Rossini-Jahres 2018 (der Todestags des italienischen Komponisten am 13. November 1868 liegt dann 150 Jahre zurück) hat sie zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Marco Armiliato ein Album mit hochdramatischen Opernarien aufgenommen, das BR Klassik nun veröffentlicht. Das Album „Amor fatale“ bietet die Gelegenheit, die großen Sopranarien aus den weniger bekannten, aber musikalisch überzeugenden tragischen Opern Rossinis in bester Interpretation neu kennenzulernen.

Die lettische Sopranistin hat einige Erfahrung mit Partien vor allem aus den großen tragischen Opern Rossinis vorzuweisen: ihren Karrierebeginn markiert die Partie der Anna Erisso aus Maometto II, in der sie 2008 beim Rossini Opera Festival in Pesaro, der Geburtsstadt des Komponisten, auftrat; international auf sich aufmerksam machte sie, als sie 2009 als Anaï in Moïse et Pharaon bei den Salzburger Festspielen debütierte. Für ihr Album hat sie die originalen Partiturhandschriften Rossinis durchgearbeitet und in ihre Fassung mit aufgenommen; sie hat außerdem eigene Koloraturen erarbeitet, die musikalisch und technisch zu ihrer Stimme passen und dem szenischen Ereignis und der Emotion der jeweiligen Opernrolle, in welche sie schlüpft, am besten entsprechen.

Das Konzeptalbum unter dem Titel „Amor fatale“ stellt starke Frauenpartien aus den Opern Otello, Armida, La donna del lago (Die Dame vom See), Maometto II, Semiramide (Semiramis), Moïse et Pharaon (Moses und Pharao) und Guillaume Tell (Wilhelm Tell) ins Zentrum, die sich alle zwischen Liebe und Pflicht zu entscheiden haben, ihr persönliches Schicksal demjenigen von Familie, Volk oder Heimatland nachordnen. Seine tragischen Heldinnen, ihre lebendigen Charaktere und die echten und nachvollziehbaren Konflikte sind Rossini vielleicht deshalb besonders gut gelungen, weil er selbst eine starke Frau an seiner Seite hatte: die primadonna Isabella Colbran, für die er viele der großen Sopranpartien seiner Opern schrieb und die er schließlich heiratete.

Zusammen mit Marina Rebeka singen die Mezzosopranistin Julia Heiler, der Tenor Levy Sekgapane, der Bariton Gianluca Margheri und der Chor des Bayerischen Rundfunks.

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GIOACHINO ROSSINI 1792–1868

1–2 "Quelle horrible destinée! – Grand Dieu! j’implore ta clémence – Je l’aimais!.. je fuis sa présence"
Moïse et Pharaon, ou Le passage de la Mer Rouge

3 "Assisa a piè d’un salice"
Otello ossia Il moro di Venezia

4 "Bel raggio lusinghier"
Semiramide

5 "Giusto ciel, in tal periglio"
Maometto II

6–7 "Ils s’éloignent enfin – Sombre forêt, désert triste et sauvage"
Guillaume Tell

8 "D’amor al dolce impero"
Armida

9–11 "Quella morte che s’avanza – Invan la perfida – Sí, ferite: il chieggo, il merto – Madre, a te che sull’empiro"
Maometto II

12–13 "Pour notre amour – Sur la rive étrangère"
Guillaume Tell

14 "Tanti affetti in tal momento – Fra il padre e fra l’amante"
La donna del lago

Marina Rebeka
Münchner Rundfunkorchester
Marco Armiliato

BR-KLASSIK 900321
1CD - Total time: 69:05



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