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Bayreuther Festspiele

Kein Sommer ohne Wagner

Bayreuther Festspiele Siegfried

"Siegfried", der zweite Tag zu Richard Wagners Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" für drei Tage und einen Vorabend, wurde am 16. August 1876 im Festspielhaus Bayreuth uraufgeführt. "Siegfried" kommt 2017 in einer Inszenierung von Frank Castorf zur Aufführung.

Szenenbilder Siegfried, Bayreuther Festspiele 2017 | Bildquelle: © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

Bildquelle: © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath

Radio/BR-Klassik/Schwerpunkt/Bayreuther FestspieleBevor sie starb, hat Sieglinde die Bruchstücke des Schwertes Notung aufgesammelt, ein Kind - Siegfried - geboren und Kind sowie zerbrochenes Notung dem kleinwüchsigen Schmied Mime anvertraut.

Dem recht ungehobelten, inzwischen herangewachsenen Siegfried dämmert, dass er nicht Kind des Zwerges ist. Aber erst muss Wotan in Gestalt eines Sterblichen beim Schmied auftauchen, damit Siegfried sein Schicksal erfüllt. Nach heftigen, von seinem Pflegevater Mime angezettelten Intrigen und Kämpfen mit Riesen und Drachen, ergattert Siegfried Ring und Tarnhelm. Er versteht jetzt sogar die Sprache der Vögel.

Wotan wird eifersüchtig, als sich der mächtige Siegfried anschickt, für Brünnhilde durchs Feuer zu gehen. Aber im Kampf entmachtet Siegfried Wotan, dringt durch den Feuerring bis zum Brünnhilden-Felsen vor und küsst die Walküre wach.

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