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Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonia concertante KV 364

Bei den Alchemisten kam am Ende nur äußerst selten Gold heraus. Bei Mozart war das - wieder einmal - anders: Das Werk, das am Ende seiner "Experimentalreihe" steht, die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester, ist so etwas wie die Apotheose eines Konzerts für zwei Streichinstrumente.

Porträt Wolfgang Amadeus Mozart | Bildquelle: picture-alliance/dpa

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Das starke Stück

Mozart - Sinfonia concertante KV 364

Im Januar 1779 kehrt Mozart von seiner katastrophalen Paris-Reise zurück, die überschattet war vom Tod der Mutter. Die Reise brachte ihm weder den gewünschten Erfolg, noch die erhoffte Festanstellung. Nun muss der 23-Jährige erneut den verhassten Dienst für den Salzburger Fürstbischof antreten. Es beginnt eine an äußeren Ereignissen arme Zeit. In seiner Musik verarbeite Mozart das, was er zuvor erlebt hat.

Anne-Sophie Mutter: Wie "aus einer Seele"

In der Musik scheinen Geige und Viola eine innere Zwiesprache zu halten - immer wie "aus einer Seele", sagt Anne-Sophie Mutter. Man hört Mozarts Sehnsucht, seine Melancholie und Frustration. Doch am Ende gilt es, all dem mit einem Presto-Finale zu entfliehen.

Musik-Info

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur, KV 364

Anne-Sophie Mutter, Violine
Yuri Bashmet Viola
Philharmonia Orchestra London

Label: Deutsche Grammophon

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