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Robert Schumann Dichterliebe

Kaum jemals ist die Ambivalenz der Liebe mit all ihren Zuständen wie Glück, Erfüllung aber auch Sehnsucht und Verzweiflung so vollkommen künstlerisch dargestellt worden wie in Robert Schumanns Gesangszyklus Dichterliebe aus dem Jahr 1840.

Deckblatt "Dichterliebe" mit Texten von Heinrich Heine - Robert Schumann | Bildquelle: picture alliance / akg-images

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Das starke Stück

Schumann - Dichterliebe

Seltsam schwankend, wie traumtrunken mutet der Anfang von Robert Schumanns Dichterliebe an. Der Zyklus entstand im sogenannten Liederjahr 1840. Als eine "lang entbehrte Seligkeit" beschrieb Schumann in einem Brief an seine Braut Clara das Komponieren von Liedern. Tatsächlich erwies sich die Hochzeit mit Clara Wieck als eine Triebfeder für seinen Schaffensdrang in jenem Jahr.

Voller Liebesglück aber auch voller Verzweiflung, Schmerz und Melancholie sind Schumanns Vertonungen der 16 Gedichte, die er Heinrich Heines Zyklus "Lyrisches Intermezzo" entnahm. Darin durchlebt das dichterische Ich alle Höhen und Tiefen einer unglücklichen Liebe. Die eindrucksvolle Vielschichtigkeit der Texte Heines wird in Schumanns Vertonungen oft noch übertroffen.

Musik-Info

Robert Schumann: Dichterliebe op. 48

Thomas Bauer, Bariton
Uta Hielscher, Klavier
Label: Naxos

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