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Das CD-Label des Bayerischen Rundfunks

Bernard Haitink dirigiert Mahler Symphonie Nr. 3

Bernard Haitink ist geschätzter und regelmäßiger Gastdirigent beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Mit der 3. Symphonie von Gustav Mahler - aufgenommen im Juni 2016 - liegt bereits die fünfte Veröffentlichung unter seiner Leitung auf dem Label BR-KLASSIK vor.

CD-Cover "Symphonie Nr. 3" von Gustav Mahler, Porträt Gustav Mahlers | Bildquelle: BR, picture-alliance/dpa; Montage: BR

Bildquelle: BR, picture-alliance/dpa; Montage: BR

Bis heute gilt die dritte Symphonie Gustav Mahlers als eine der großartigsten und kraftvollsten Schöpfungen des spätromantischen Komponisten. Unter Mahlers drei Symphonien, die Texte aus der Gedichtsammlung "Des Knaben Wunderhorn" von Clemens Brentano und Achim von Arnim vertonen (der zweiten bis vierten), überragt die dritte die anderen deutlich an Ausmaß und Monumentalität, sie ist Mahlers längstes Werk und zählt zu den langen Symphonien der Romantik überhaupt. Das symphonische Großwerk entstand über einen Zeitraum von vier Jahren, zwischen 1892 und 1896; Hauptschaffensperioden waren die Sommer der Jahre 1895 und 1896, die Mahler am Attersee verbrachte. Nachdem zuvor bereits einzelne Sätze der Symphonie aufgeführt worden waren, fand die Uraufführung der vollständigen Komposition am 9. Juni 1902 während des 38. Tonkünstlerfests in Krefeld statt. Mahler dirigierte die Städtische Kapelle Krefeld und das Gürzenich-Orchester Köln – ein aufsehenerregendes Ereignis und einer der größten Erfolge des Komponisten.

Die Zeitgenossen zeigten sich tief beeindruckt. Zwischen 1902 und 1907 führte Mahler seine dritte Symphonie selbst weitere 15 Male auf. Von den sechs gewaltigen Sätzen verlangt der langsame vierte neben dem großbesetzten Orchester ein Altsolo zur Ausführung von Zarathustras Nachtwandlerlied "O Mensch! Gib acht!" aus Friedrich Nietzsches dichterisch-philosophischem Buch "Also sprach Zarathustra". Der kecke fünfte Satz erfordert Altsolo, Knaben- und Frauenchor für das Lied "Es sungen drei Engel" aus "Des Knaben Wunderhorn". Die Symphonie ist eine gewaltige Herausforderung für alle ihre Interpreten. Für seine Konzerte im Juni 2016 stellte denn auch der BR sein erstes Aufgebot bereit: Gastdirigent Bernard Haitink leitet das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Augsburger Domsingknaben und den Frauenchor des Bayerischen Rundfunks; Gerhild Romberger interpretiert die Solopartie.

Das Münchener Konzertereignis des Sommers 2016 erscheint bei BR Klassik als 2-CD Edition – eine aktuelle Interpretationen einer der wesentlichsten Kompositionen des internationalen symphonischen Repertoires.

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GUSTAV MAHLER 1860–1911

Symphonie Nr. 3 d-Moll für Alt-Solo, Knabenchor, Frauenchor und Orchester

CD 1 Erste Abteilung
01 I. Kräftig. Entschieden 35:49

CD 2 Zweite Abteilung
01 II. Tempo di Menuetto. Sehr mäßig. Ja nicht eilen! 10:06
02 III. Comodo. Scherzando. Ohne Hast 17:53
03 IV. Sehr langsam. Misterioso. Durchaus ppp 9:34
04 V. Lustig im Tempo und keck im Ausdruck 4:26
05 VI. Langsam. Ruhevoll. Empfunden 23:40

Gesamtspielzeit CD 1 & CD 2: 101:28

Solisten:
Gerhild Romberger Mezzosopran
Augsburger Domsingknaben
Frauenchor des Bayerischen Rundfunks
Martin Angerer Posthorn-Solo

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Bernard Haitink Dirigent

BR-KLASSIK 900149
2CDs

Erhältlich im Handel und im BRshop

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