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Playlist - 20 Jahre Harry Potter Die besten Soundtracks - von Williams bis Desplat

Mao und der Bibel auf den Fersen - die Bände der Harry Potter-Reihe zählen zu den meistverkauften Büchern aller Zeiten. Vor zwanzig Jahren, am 26. Juni 1997, kam der erste Band heraus. Auch die Melodien aus den Soundtracks zu den erfolgreichen Verfilmungen sind länsgt Hits in den Konzertsälen. Wir haben für Sie ein Best-Of der Harry Potter-Soundtracks zusammengestellt: Happy Birthday, Harry!

Daniel Radcliffe als Harry Potter, Szene aus "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" | Bildquelle: © picture alliance/United Archives

Bildquelle: © picture alliance/United Archives

Teil 1 bis 3: John Williams

Die ersten drei Teile, "Harry Potter und der Stein der Weisen", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" und "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" wurden von Altmeister John Williams vertont. Kein anderer hätte einen besseren Grundstein legen können, um der Bildgewalt von Hogwarts musikalisch gerecht zu werden. Von John Williams stammte auch "Hedwig's Theme", das berühmte Thema der Eule, das sich mit der Zeit zum Hauptthema der Potter-Filme entwickelte und in allen Teilen der Reihe zu hören ist.

Ein anderes wichtiges Leitmotiv von John Williams ist "A window to the past", das Motiv, das Harry Potters Erinnerung an seine Eltern charakterisiert und das unter anderem verarbeitet wird, wenn Harry einen Patronus heraufbeschwört.

Für den dritten Teil, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", schrieb John Williams unter anderem ein neues Hauptthema: das Lied "Double Trouble", das der Chor der Hogwartsschüler singt. Der Text übrigens soll sich an das Gespräch der Hexen in Macbeth anlehnen. Das Hauptthema "Double Trouble" wird dann den ganzen Film hindurch wieder aufgegriffen und varriiert.

Teil 4: Patrick Doyle

Für den vierten Potter-Film wurde dann Patrick Doyle gewonnen. Er komponierte für "Harry Potter und der Feuerkelch" unter anderem Musik zum "Trimagischen Turnier". Hierbei kämpfen drei Zauberschüler gegeneinander in drei Disziplinen. Klar, dass es da einen ordentlichen Turnier-Marsch braucht.

Teil 5 und 6: Nicholas Hooper

"Harry Potter und der Orden des Phönix" und "Harry Potter und der Halbblutprinz" schmückte schließlich Musik von Nicholas Hooper. Im fünften Teil haben die Hogwarts-Schüler große Probleme mit Professor Umbridge, einer vom Zaubereiministerium eingesetzten, ungeliebten Lehrerin. Für Professor Umbridge kreierte Nicholas Hooper ein unvergleichliches Motiv.

Teil 7: Alexandre Desplat

Nicholas Hooper ließ kurz vor der Premiere des sechsten Teils offiziell verlauten, dass er sich für das siebte Sequel John Williams als Komponist zurückwünsche. Doch John Williams wurde nicht wieder verpflichtet, für "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" - sondern Alexandre Desplat. Eines der von ihm etablierten Leitmotive ist das zum "Obliviate"-Zauber. Dieser Vergessenszauber sorgt dafür, dass jemand etwas vergisst, was er besser nicht hätte hören oder erleben sollen. Praktisch, denn dadurch kann eben auch die Magie geheim gehalten werden.

Den zweiten Teil von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", und damit den (vorerst) letzten Potter-Film leitet das Thema von Harrys Mutter, "Lily‘s Theme", ein. Es erklingt zwischendurch immer wieder - auch als musikalisches Symbol der Verbindung zwischen Severus Snape, der Lily Potter einst liebte, und Harry Potter. Als Snape von Voldemort getötet wird, weiß der Zuschauer von der unglücklichen Liebe Snapes noch nichts - die Musik aber verrät sie bereits, da auch hier "Lily’s Theme" erklingt.  

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