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Samstag, 09.12.2017

03:25 bis 04:10 Uhr

ARD-alpha

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Schostakowitschs Memoiren lösen Tumulte aus von Solomon Volkov | Bildquelle: picture-alliance / RIA Nowosti

Bildquelle: picture-alliance / RIA Nowosti

Schostakowitsch - Gergijew: Die Sinfonien

12. Sinfonie d-moll op. 112 "Das Jahr 1917" (1961)

Nach dem großen Erfolg des Tschaikowski-Symphonienzyklus unter der Leitung von Waleri Gergijew zeigt ARD-alpha nun eine große Retrospektive der Werke von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), die alle 15 Sinfonien und sechs Instrumentalkonzerte sowie ein dokumentarisches Porträt von Reiner E. Moritz umfasst, der den russischen Komponisten noch persönlich kannte.

Mitwirkende

 
Dirigent Waleri Gergijew
Redaktion Gábor Toldy
Das Werk Schostakowitschs ist ein Lehrstück darüber, wie man sich als Künstler auch in einer Diktatur - trotz des ständigen Vorwurfs des Formalismus - seine schöpferische Freiheit erhalten kann. Schostakowitsch lebte und wirkte ausschließlich in der Sowjetunion und wurde mal gefeiert, mal verdammt. Der Komponist ging mutig seinen Weg und erregte mit seiner Musik das "stärkste Gefühl, das ein Mensch haben kann".

Kompromisslos in der Sache, hin und wieder konziliant in der Form wusste er die Vorgaben des sozialistischen Realismus brillant zu umgehen, um das auszudrücken, was er fühlte, was er seinen Zuhörern mitteilen wollte. Die vorliegenden Fernsehaufzeichnungen entstanden über den Zeitraum eines Jahres mit Gergijew und seinem Sankt Petersburger Mariinski-Orchester sowie internationalen Spitzensolisten im Pariser Salle Pleyel.

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