Eine Zeit intensiver Begegnungen mit der Natur, mit anderen Menschen und vor allem mit sich selbst – das ist für Kathrin Meyer der Bayerische Jakobsweg.
Mitwirkende
Redaktion
Peter Giesecke
Er ist jahrhundertealt und erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt worden – der Bayerische Jakobsweg, der von Böhmen über Bayern bis nach Tirol führt. Ausgangspunkt ist die gotische St. Veitskirche in Krumau. Das prächtige Altstadtensemble der Stadt am Moldaubogen gehört seit 1992 zum Weltkulturerbe. Durch den Böhmerwald führt der Weg hinab nach Passau, den Inn entlang ins Rottal, weiter über Altötting und von dort nach Tirol bis nach Maria Stein. Kathrin Meyer ist vor einigen Jahren auf dem spanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela gewandert, jetzt will sie den bayerischen Pilgerweg bewältigen. In Böhmen begleitet sie Thomâs Kober bis zum Moldaustausee und im österreichischen Mühlviertel trifft sie den Bildhauer Gerhard Wünsche. Sie übernachtet in der berühmten Zisterzienserabtei Thyrnau bei Passau und lässt sich von der Äbtissin Mechthilt Bernard vom klösterlichen Leben erzählen. In Altötting trifft sie den Kapuziner Bruder Georg und tauscht mit ihm spanische Pilgererinnerungen aus. Drei Wochen lang ist Kathrin Meyer unterwegs, um die mehr als 400 Kilometer zurückzulegen, bis sie ihr Ziel in Maria Stein erreicht.
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