BR-KLASSIK

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Samstag, 12.08.2017

17:05 bis 18:00 Uhr

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gezeichnetes Komponistenporträt von Camille Saint-Saens | Bildquelle: BR / Teresa Habild

Bildquelle: BR / Teresa Habild

Beethoven - Scarlatti - Saint-Saëns Der Do Re Mikro-Geschichtensommer (5)

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei uns kommen nicht nur Musiker zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle – und Elvis, unser Studioschaf. Hier spielt die Musik: laut, leise, schräg, schön. Wie Mozart schon wusste: Ohne Musik wär‘ alles nichts.

Oft meint man, dass das Komponieren ganz einfach ist. Da setzt sich einer hin, hat ein paar Ideen so nebenbei und dann schreibt er schnell mal ein ganzes Werk hin, eine Symphonie, ein Lied, einen Song oder gleich eine ganze Oper. Aber auch den größten Komponisten aller Zeiten fiel ihre Arbeit nicht immer leicht. Ludwig van Beethoven zum Beispiel: Bei dem wurde sowieso schon sehr früh das Gehör sehr schlecht, und später hat er dann überhaupt nichts mehr gehört! Wie sollte er da noch Musik schreiben können? Aber auch früher schon: Oft passierte es ihm, dass er sich hinsetzte in sein Arbeitszimmer, die Uraufführung seines neuesten Werkes stand bevor, aber er hatte noch keine einzige Note geschrieben. Und es wollte ihm auch nichts einfallen, einfach überhaupt nichts. Immer und immer wieder begann er mit einer Melodie oder einer halben, aber schon nach wenigen Noten musste er erkennen: Das wird heute nichts! Aber es musste werden!! Das Orchester wartete auf die Noten und die Leute wollten sein neuestes Werk hören! Aber immer noch war keine einzige Note geschrieben!
Wir erleben den armen Ludwig, wie ihm absolut nichts einfallen wollte, oder war da doch eine kleine, eine winzige Idee...?

Beethoven - Scarlatti - Saint-Saëns
Die Musiksendung für Kinder
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