BR-KLASSIK

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Dienstag, 03.10.2017

17:05 bis 18:00 Uhr

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Wagner als Lego-Oper "Der fliegende Holländer" | Bildquelle: BR

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"Elvis im Wunderland" (1): Elvis und der Fliegende Holländer Do Re Mikro

"Elvis im Wunderland" (1): Elvis und der Fliegende Holländer

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei uns kommen nicht nur Musiker zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle. Hier spielt die Musik: laut, leise, schräg, schön. Wie Mozart schon wusste: Ohne Musik wär‘ alles nichts.

"Ein Schaf braucht einen Stall" - So sieht es jedenfalls Studioschaf Elvis. Und weil ein Schaf wie Elvis natürlich nicht irgendwo wohnen will, schlägt er seinen Schafsfreunden vor, ein altes verlassenes Opernhaus zu beziehen. Diese Idee hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Das Opernhaus ist groß und elegant. Nachteil: Es spukt. Und so kommt es, dass Elvis plötzlich mitten hineingerät in eine der gefährlichsten und spukigsten Opern überhaupt. Er landet nämlich an Bord des "Fliegenden Holländers", einem geheimnisvollen Geisterschiff. Die Sage um dieses Schiff und seinen Kapitän fand der Komponist Richard Wagner so spannend, dass er gleich eine ganze Oper daraus gemacht hat.
Geister, Flüche und ein Wunder. Darum geht's in der Oper "Der fliegende Holländer" von Richard Wagner. Als nun Schaf Elvis auf gespenstische Weise an Deck des verfluchten Schiffes versetzt wird, geschehen darüber hinaus noch Dinge, die selbst einem Gespenst die Haare zu Berge stehen lassen. Und es ist wirklich die Frage, ob der verfluchte Holländer nicht vielleicht doch lieber einsam bis in alle Ewigkeit über die Meere segeln würde, als dieses Schaf an Bord zu haben ...
"Elvis und der fliegende Holländer" ist die erste Folge eines neuen Opernführers für Kinder, der in Koproduktion zwischen BR (BR-KLASSIK) und der Deutschen Grammophon Gesellschaft (DGG) entsteht.

Von Katharina Neuschaefer

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