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Donnerstag, 28.06.2018

16:00 bis 22:00 Uhr

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Sopranistin Nina Stemme | Bildquelle: picture alliance/AP Photo

Bildquelle: picture alliance/AP Photo

FESTSPIELZEIT Münchner Opernfestspiele

Richard Wagner: "Parsifal"

Dass es heute keine großen Wagner-Sänger mehr gibt, liest man immer wieder - stimmt aber nicht. Der Bassist René Pape zum Beispiel ist in der Partie des Gurnemanz kaum weniger souverän als ein Hans Hotter in den 1950er Jahren. Die Bayerische Staatsoper bietet bei der "Parsifal"-Neuproduktion im Rahmen ihrer Eröffnungspremiere der Münchner Opernfestspiele 2018 neben René Pape noch Jonas Kaufmann (Parsifal), Christian Gerhaher (Amfortas) und Wolfgang Koch (Klingsor) auf, darüber hinaus für Richard Wagners rätselhafteste Frauenfigur die Schwedin Nina Stemme (Kundry). Da dürfte sich das Jammern der Fachleute über fehlende Stimmen für das Heldenfach in Grenzen halten. Neugierig ist man auch wegen des ersten "Parsifal"-Dirigats von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, dem designierten Chef der Berliner Philharmoniker. Auf szenischer Seite soll der inzwischen 80-jährige Georg Baselitz seine renommierte Handschrift als bildender Künstler zeigen, während Pierre Audi, Franzose libanesischer Abstammung, für die Regiearbeit sorgt. BR-Klassik verfolgt das Top-Event live (von der informativen Sendung "Foyer" an: ab 15.30 Uhr) und eröffnet damit zugleich seine traditionelle "Festspielzeit".

Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Parsifal - Jonas Kaufmann
Amfortas - Christian Gerhaher
Titurel - Bálint Szabó
Gurnemanz - René Pape
Klingsor - Wolfgang Koch
Kundry - Nina Stemme
und andere
Chor der Bayerischen Staatsoper
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Kirill Petrenko
Präsentation: Gerhard Späth
PausenZeichen *
Nach dem 1. Aufzug:
Fridemann Leipold im Gespräch mit dem Tenor Jonas Kaufmann (Parsifal) und dem Bühnenbildner Georg Baselitz
Alexandra Maria Dielitz im Gespräch mit dem Bariton Christian Gerhaher (Amfortas)
Nach dem 2. Aufzug:
Robert Jungwirth im Gespräch mit der Sopranistin Nina Stemme (Kundry)
"Zum (T)Raum wird hier die Zeit - Versuch einer psychoanalytischen Deutung anhand einer fiktiven Reise ins Innere Wagners"
Feature von Johann Jahn
* Als Podcast verfügbar

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