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Freitag, 21.02.2020

20:05 bis 22:00 Uhr

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BR-KLASSIK | Bildquelle: BR

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Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Mikko Franck

Die traut sich was, könnte man über die erst 27-jährige Beatrice Rana sagen. Hat sich die italienische Pianistin auf ihrer ersten CD doch gleich an das zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew und das allgegenwärtige erste von Peter Tschaikowsky gewagt - um Bachs Goldberg-Variationen folgen zu lassen! Für ihr Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks hat sich Beatrice Rana Prokofjews drittes Klavierkonzert ausgesucht, das seine Popularität seiner auftrumpfenden Brillanz und schwerelosen Eleganz verdankt. Auch der Mann am Pult ist ein Debütant beim Symphonieorchester: Mikko Franck, 1979 in Helsinki geboren, stammt aus der Talentschmiede des legendären finnischen Dirigenten-Gurus Jorma Panula. Musik aus seiner Heimat bildet denn auch den Schwerpunkt von Francks Programm, das er mit der eingängigen Fünften Symphonie seines Landsmanns Jean Sibelius beschließt - das hymnische Schreitmotiv am Ende lädt zum Mitsummen ein. Und an den Anfang stellt Franck einen Symphoniesatz des finnischen Mystikers Einojuhani Rautavaara: Das Finale aus seiner Sechsten Symphonie von 1992, die auf Motiven aus Rautavaaras Oper über Vincent van Gogh beruht, macht seinem Titel "Apotheosis" mit einem klangprächtigen Crescendo und entschwebenden Vogelstimmen alle Ehre.

Solistin: Beatrice Rana, Klavier
Einojuhani Rautavaara: "Apotheosis"; Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur; Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur

Dazwischen:
PausenZeichen
Julia Schölzel im Gespräch mit Beatrice Rana und Mikko Franck

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