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Donnerstag, 30.07.2020

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Herbert von Karajan | Bildquelle: picture alliance/Leemage

Bildquelle: picture alliance/Leemage

FESTSPIELZEIT Bayreuther Festspiele

Richard Wagner: "Tristan und Isolde"

Eine legendäre Aufnahme von Wagners "Tristan und Isolde" von den Bayreuther Festspielen 1952 - damals in einer Inszenierung von Wieland Wagner. Unter der musikalischen Leitung von Herbert von Karajan singen Ramón Vinay und Martha Mödl in den Titelrollen. Das Audio ist bis zum 13. August online verfügbar.

Das in München uraufgeführte Musikdrama "Tristan und Isolde" kam gute zwanzig Jahre nach der Uraufführung erstmals zu den Richard-Wagner-Festspielen auf den Grünen Hügel (1886), Felix Mottl trug die Verantwortung für die musikalische Seite, während Komponistenwitwe Cosima Wagner Regie führte. Von diesem Moment an sollte es noch einmal weitere 66 Jahre dauern, bis sich der hochbegabte Komponistenenkel Wieland Wagner der tragischen Liebesgeschichte inszenierend widmete (1952). Kein Geringerer als Herbert von Karajan, damals weder mit den Berliner Philharmonikern noch mit den Salzburger Festspielen so eng verbunden wie später, stand am unsichtbaren Pult im verdeckten Orchestergraben mit dem magischen Klangdeckel. Zu den besten Tristan-Darstellern überhaupt zählt der von Karajan favorisierte Chilene Ramón Vinay, zu den besten Isolden-Darstellerinnen die beteiligte Nürnbergerin Martha Mödl, die für die Festspiele lange Zeit eine tragende Säule war. Was für eine Zusammenkunft! BR-KLASSIK sendet den 68 Jahre alten Archivschatz in seiner Festspielzeit.

Handlung in drei Aufzügen
Tristan - Ramón Vinay
Marke - Ludwig Weber
Isolde - Martha Mödl
Kurwenal - Hans Hotter
Melot - Hermann Uhde
Brangäne - Ira Malaniuk
und andere
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Herbert von Karajan
Aufnahme vom 23. Juli 1952
PausenZeichen
Nach dem 1. Aufzug:
"Sehr bewusst - höchste Lust" - Wagner, Ludwig II. und der "Tristan"
Essay von Johann Jahn

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