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Sonntag, 25.12.2016

23:05 bis 00:00 Uhr

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Habibi Abdul Samad und Ulrike Zöller | Bildquelle: Susanne Schmerda

Bildquelle: Susanne Schmerda

"Felix Hoerburger I" Musik der Welt

Schnubigl und Sornai (I)

Fremde Länder, fremde Klänge in Features, Reportagen und Interviews. Ein internationales Autoren-Team präsentiert Musik rund um den Globus, vom Porträt bis zum Konzertmitschnitt.

Am 9. Dezember 1916 wurde in München eine der schillerndsten und vielseitigsten bayerischen Wissenschaftlerpersönlichkeiten geboren: Felix Hoerburger. Er bereiste zwischen 1958 und 1976 u.a. den Balkan, Afghanistan, Nepal und Taiwan und hinterließ mehrere tausend Ton-, Foto- und Filmaufnahmen sowie Tagebücher, daneben sammelte und erforschte er bayerische Zwiefache. Der ruhige und humorvolle Professor war aber auch Sprachschöpfer und erfand die "nordsüdneuhoch-schnubiglbaierische Mundart", in der er Verse und sinnierend-heitere Aphorismen schrieb. Vom 9. bis 11. Dezember 2016 fanden im Münchner Stadtmuseum die „Hoerburgertage“ statt: Drei Tage lang näherten sich Musiker und Referenten aus Hoerburgers Forschungsländern und -gebieten an die Arbeit des Musikethnologen an. Eine Hommage an einen ungewöhnlichen Menschen, unter anderem mit Musik aus Afghanistan, Makedonien, Tansania und Bayern

Der Musikethnologe Felix Hoerburger
Von Ulrike Zöller
Teil II: Montag, 26. Dezember 2016, 19.05 Uhr

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