BR-KLASSIK

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Sonntag, 10.01.2021

21:45 bis 22:15 Uhr

ARD-alpha

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Dirigent Mariss Jansons | Bildquelle: BR/Astrid Ackermann

Bildquelle: BR/Astrid Ackermann

BR-KLASSIK: Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus

Symphonie Nr. 8

Opern- und Konzertmitschnitte, Musiker-Porträts, Musik der Gegenwart oder Jazzproduktionen: BR Fernsehen und ARD-alpha bieten Ihnen Woche für Woche Highlights - nicht nur - der klassischen Musik.

Mitwirkende

 
Dirigent Mariss Jansons
Redaktion Beate Sampson
Die berühmte Suntory Hall in Tokio ist das "Mekka" des klassikbegeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Saal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Gleich eine ganze Konzertreihe dort bestreiten zu dürfen, ist etwas ganz Außergewöhnliches. Und wenn es sich hierbei gar um die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven handelt, dann wird dies auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen eines Orchesters markieren.
Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte im Herbst 2012 unter Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus im Rahmen seiner Ostasien-Tournee an fünf Abenden. Die Suntory Hall bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse, das am letzten Abend in der Aufführung der "Neunten" unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten gipfelte. Mariss Jansons, seit 2003 Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters, hat mit seinem Orchester zu einer wie selbstverständlich erscheinenden, bis ins Kleinste kontrollierten und dabei hinreißend musikantischen und energiegeladenen Interpretation gefunden. Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Die Symphonie Nr. 8 ist die humorvollste und spielfreudigste der neun Beethoven-Symphonien. Im zweiten Satz wird das rasche Metrum durch einen permanenten Sechzehntel-Puls markiert, so dass man meint, durchgängig ein Metronom ticken zu hören, während der Komponist im dritten Satz "Menuetto" einen Ton von bürgerlicher Gemütlichkeit anschlägt, den man dem Stürmer und Dränger Beethoven kaum abnehmen möchte.

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