BR-KLASSIK

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Samstag, 19.05.2018

17:05 bis 18:00 Uhr

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gezeichnetes Porträt des Komponisten Johann Sebastian Bach | Bildquelle: BR / Teresa Habild

Bildquelle: BR / Teresa Habild

Johann Sebastian Bach und die schlaflosen Nächte ... Do Re Mikro

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei uns kommen nicht nur Musiker zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle – und Elvis, unser Studioschaf. Hier spielt die Musik: laut, leise, schräg, schön. Wie Mozart schon wusste: Ohne Musik wär‘ alles nichts.

Dem hochwohlgeborenen Herrmann Reichsgraf von Keyserlingk geht es schlecht, fürchterlich schlecht, denn er kann nicht mehr einschlafen. Was immer er auch versucht, saugende Blutegel, warmen Kakao oder lebensgefährliche Fußbäder, nichts kann seine Qualen lindern. Doch dann, in Stunden schlafloser Verzweiflung, hat der noble Herr eine Idee: Graf Keyserlingk ist ein glühender Liebhaber der Musik. "Ist die holde Kunst der Töne", so denkt er, "die Medizin, nach der ich mich so sehr sehne?" Der Graf beschließt, einen ruhmreichen Komponisten um Hilfe zu bitten: Johann Sebastian Bach.
Die Geschichte spielt im Jahr 1741, da ist Johann Sebastian Bach bereits der "alte Bach", ein in Ehren ergrauter Meister, der wie kaum ein anderer in die Geheimnisse der Musik eingedrungen ist. Bach ist aber auch ein Sturkopf und Wüterich, der schnell die Nerven verliert, wenn Sänger und Musikanten seinen Ansprüchen nicht genügen.

Hörspiel von Markus Vanhoefer
Die Musiksendung für Kinder
Als Podcast verfügbar

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