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Hans Zimmer Seine zehn besten Soundtracks

Weit über 100 Filmmusiken hat der deutsche Komponist Hans Zimmer geschrieben. Für seine Arbeit ist er mit einem Oscar sowie mehreren Globes Globes ausgezeichnet worden. Hier unsere ganz persönlichen Hans Zimmer-Soundtrack-Top 10.

1988: Den Score zu "A World Apart" (Zwei Welten) komponierte Hans Zimmer vor seinem Weggang nach Hollywood. Unüberhörbar sind die afrikanischen Einflüsse in der Musik zu dem britisch-afrikanischen Apartheitsdrama von Regisseur Chris Menges.

1989: Die Musik zu Barry Levinsons Film "Rain Man" war Zimmers erster Soundtrack für Hollywood. Dafür erhielt er gleich eine Oscar-Nominierung.

1993: "Das Geisterhaus" ("The House of the Spirit") mit Glenn Close und Meryl Streep ist einer von Zimmers "klassischsten" Soundtrack und wurde in München eingespielt.

1994: "Lion King" - Zimmers Score zum "König der Löwen" wurde mit einem Oscar gekürt und sorgte für seinen internationalen Durchbruch. Die Filmmusik enthält auch Songs von Elton John (Musik) und Tim Rice (Text), darunter den Hit "Circle of Life".

1998: "The Thin Red Line" - Zu "Der schmale Grat" von Regisseur Terrence Malick komponierte Hans Zimmer einen seiner "leisesten" Soundtracks - mit Einflüssen von Arvo Pärt und Gabriel Fauré.

2000: "Gladiator" - Zimmers vielleicht heroischste Filmmusik, komponiert zusammen mit Lisa Gerard. Außerdem hat er sich hier unüberhörbar an der Musik von Gustav Holst ("Die Planeten") bedient.

2006 - 2011: "Fluch der Karibik" (ab Teil 2) - Zimmers "britischster" Soundtrack zur gleichnamigen Kult-Filmreihe mit Johnny Depp in der Hauptrolle.

2009: Die Musik zu "Illuminati" ist experimentell und beinhaltet bemerkenswerte Chorstücke.

2011: "Inception" ist die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Christopher Nolan und Hans Zimmer. Für seine Filmmusik zu dem Streifen mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle erhielt Zimmer sowohl eine Oscar- als auch eine Golden Globe-Nominierung.

2015: Hans Zimmer ist für "Interstellar" eine Filmmusik gelungen, die einen kraftvollen emotionalen Sog entfaltet. Und die auch ohne Bilder wie ein eigenständiges, geschlossenes Werk wirkt.

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