BR-KLASSIK

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Festspielzeit 2022

Der Musiksommer mit BR-KLASSIK

BR-KLASSIK-Festspielzeit 2022 Festspielsommer mit vielen Highlights

Auch wenn pandemiebedingt noch etwas Unsicherheit herrscht, so hat das Musik- und Konzertleben wieder an Fahrt aufgenommen. Erleben Sie mit BR-KLASSIK eine musikalische Reise durch ganz Europa: Bayreuth, Salzburg, Wien und London, um nur einige zu nennen. Wir präsentieren Ihnen in den Sommermonaten täglich vom 27. Juni bis 11. September Klassikhighlights als Liveübertragungen oder Aufzeichnungen.

Burgansicht der Stadt Salzburg | Bildquelle: imago/imagebroker

Bildquelle: imago/imagebroker

Programm der BR-KLASSIK Festspielzeit 2022

Vom 27. Juni bis 11. September sendet BR-KLASSIK im Rahmen der Festspielzeit jeden Abend ein abwechslungsreiches Programm. Eine Übersicht können Sie hier herunterladen:
Programm - BR-KLASSIK Festspielzeit 2022 [PDF-Datei]

Los geht es mit der Neuproduktion von "Teufel von Loudun" von Krzysztof Penderecki live aus der Bayerischen Staatsoper.

Im Juli stehen bayerische Festivals im Zentrum, denen BR-KLASSIK schon lange partnerschaftlich verbunden ist, darunter unter anderem Konzerte vom Kissinger Sommer, dem Mozartfest Würzburg oder den Tagen Alter Musik Regensburg.

Live vom "Klassik am Odeonsplatz"

Klassik am Odeonsplatz gibt es auch dieses Jahr wieder LIVE! Im BR Fernsehen und im Stream auf BR-KLASSIK Concert. Am 17. Juli ab 20:15 Uhr wird das Symphonieorchester und der Chor der Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Daniel Harding u.a. die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven zur Aufführung bringen. | Bildquelle: BR/Michael Heeg Klassik am Odeonsplatz mit dem BR-Symphonieorchester und Sir Simon Rattle | Bildquelle: BR/Michael Heeg Mit großer Vorfreude wird das Konzert des BR-Symphonieorchesters mit Filmmusik-Highlights unter Sir Simon Rattle am 10. Juli auf dem Odeonsplatz erwartet. Dieses Debüt des designierten Chefdirigenten bei einem der schönsten Klassik-Open-Airs in Deutschland bekommt einen besonders glanzvollen Rahmen: Moderieren wird die unter anderem als "Tatort"-Kommissarin bekannte Schauspielerin Maria Furtwängler. BR-KLASSIK überträgt im Rahmen des ARD Radiofestivals live vom Odeonsplatz im Radio. Ab 21.45 Uhr schaltet sich Das Erste live dazu und überträgt die zweite Konzerthälfte im Fernsehen sowie als Livestream in der ARD Mediathek.

Hochkarätige Opernproduktionen

Vom 17. Juli bis 6. August dominieren dann Opernübertragungen das Programmangebot mit der Radio-Liveübertragung der Capriccio-Neuproduktion aus dem Münchner Prinzregententheater am 17. Juli und live von den Bregenzer Festspielen am 21. Juli Umberto Giordanos "Siberia".

In der letzten Juliwoche und Anfang August sind wir traditionell wieder mit Liveübertragungen bei den Bayreuther Festspielen vor Ort: Zur Eröffnung am 25. Juli gibt es einen neuen "Tristan", erstmals steht der 42-jährige Dirigent Cornelius Meister im Bayreuther Festspielhaus am Pult. BR-KLASSIK präsentiert die Neuproduktion live im Radio für das ARD Radiofestival mit einem Festspielmagazin ab 15.05 Uhr. Zu den absoluten Highlights zählt "Der Ring des Nibelungen", der infolge der Corona-Pandemie erst dieses Jahr seine Premiere feiert. BR-KLASSIK überträgt den gesamten Zyklus im Radio, beginnend mit "Das Rheingold" am Sonntag, 31. Juli, gefolgt von "Die Walküre" am 1. August und "Siegfried" am 3. August – jeweils geringfügig zeitversetzt ab 20.04 Uhr. Die "Götterdämmerung" präsentiert BR-KLASSIK am Freitag, 5. August, ab 16.00 Uhr exklusiv im Video-Livestream auf BR-KLASSIK Concert und ab 20.04 Uhr zeitversetzt im ARD Radiofestival. Am Folgetag, 6. August, strahlt 3sat die "Götterdämmerung" zur Primetime um 20.15 Uhr im Fernsehen aus.

Im August werden neben den ARD-Angeboten im Radiofestival auch wieder die Salzburger Festspiele mit einigen Übertragungen Aufmerksamkeit erfahren, aber auch international hochkarätige Festivalmitschnitte unter anderem von den BBC Proms, vom Verbier Festival, aus Granada, Aldeburgh oder Schwarzenberg.

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Die Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz | Bildquelle: Nikolaj Lund

BR-Symphonieorchester

Joana Mallwitz dirigiert

Endlich ist es soweit: Die Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz debütiert beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks! Die 1986 in Hildesheim geborene Mallwitz ist neben der gleichaltrigen Litauerin Mirga Gražinyte-Tyla die prominenteste Dirigentin derzeit - eine Überfliegerin, die mit ihrer souveränen Könnerschaft, ihrem Charisma und ihrer Experimentierfreude längst die Herzen der Klassik-Fans erobert hat. Spätestens seit ihrem Erfolg mit Mozarts "Così fan tutte" 2020/21 bei den Salzburger Festspielen, wo in diesem Sommer "Die Zauberflöte" folgt, zählt Joana Mallwitz zu den begehrtesten Kandidatinnen für Chefpositionen - so wird sie nach ihrer fünfjährigen Nürnberger Ära 2023 an die Spitze des Berliner Konzerthausorchesters wechseln. Beim BRSO stellt sie sich mit der Siebten Symphonie von Beethoven vor, deren treibende Kraft der Rhythmus ist - weshalb Richard Wagner die Siebte als "Apotheose des Tanzes" apostrophierte. Genau dieses Werk hatte Mallwitz bei ihrem ersten Nürnberger Expeditionskonzert am Pult und vom Klavier aus einem begeisterten Online-Publikum nahegebracht - denn sie ist auch eine exzellente Pianistin und charmante Musikvermittlerin. Zusammen mit der niederländischen Geigensolistin Janine Jansen präsentiert Joana Mallwitz außerdem das Violinkonzert von Tschaikowsky, ein Bravourstück von betörendem Melodienreichtum. Und an den Anfang stellt sie eine der populärsten Tondichtungen von Richard Strauss, "Till Eulenspiegels lustige Streiche" - da können Dirigentin und Orchester zeigen, was sie draufhaben.

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