BR-KLASSIK

Inhalt

Die Geschichte der Schellack-Schlager Düstere Zeiten, heitere Melodien

Von "Ich brauche keine Millionen" bis "Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende" - in der "Mittagsmusik extra" stellen wir Ihnen alte Schellack-Schlager der 30er- und und 40er-Jahre vor. Trotz ihrer düsteren Geburtsstunden haben einige Melodien bis heute überlebt - und prägen die Erinnerungen einer Generation.

Lilian Harvey und Willy Fritsch in 'Die Drei von der Tankstelle', 1930 | Bildquelle: SZ Photo

Bildquelle: SZ Photo

Wir blicken auf die Unterhaltungsmusik einer Zeit, als die Platten noch aus Schellack waren. Einer Zeit, die von der herannahenden Katastrophe eines neuen großen Krieges geprägt war und die bald unter dem Zeichen des Hakenkreuzes stand. Talente wie Werner Richard Heymann ("Liebling, mein Herz lässt dich grüßen") mussten Deutschland verlassen, in Propaganda-Streifen des Regimes wollte man mit Kitsch das Volkbewusstsein vernebeln - "Durchhalten!" war die Devise, auch wenn der Krieg längst verloren war.
Trotz ihrer düsteren Geburtsjahre haben einige Melodien überlebt - und prägen die Erinnerungen einer Generation.
In "Mittagsmusik extra" hören Sie die alten Schlager in knisternden Originalaufnahmen und erfahren die Geschichten hinter Komponisten, Textdichtern, Interpreten und Filmen.

Einschalten und Reinhören

Die zehn Folgen hören Sie täglich - zwischen dem 26. Dezember und dem 6. Januar - jeweils in der Sendung Mittagsmusik zwischen 12.05 und 14.00 Uhr. Außerdem können Sie die Reihe auch als Podcast abonnieren. (Aus rechtlichen Gründen können wir die Musikstücke der online abrufbaren Beiträge leider nur in gekürzter Version zur Verfügung stellen).

Im Anschluss an die Sendung können Sie hier alles noch einmal nachlesen und nachhören. Und in unserem Archiv können Sie bereits jetzt nach Herzenslust in den bereits gelaufenen Folgen der Vorjahre stöbern.

Entdecken und Anhören

    AV-Player